ÜbungenArchiv
 

02. 02. 2012 Theorie: Technische Hilfeleistung  
Mannschaft: 20 Kameraden
Fahrzeuge:
Annahme: Theorie: Patientengerechte Personenrettung u. verschiedene Schneidetechniken mit dem Hydr. Rettungsgerät
Auf Grund der extremen Minus-Temperaturen, fand die Übung diesesmal im Schulungsraum statt, wo wir uns den Themen: Patientengerechte Personenrettung u. verschiedene Schneidetechniken mit dem Hydr. Rettungsgerät widmeten.

In der nächsten Übung werden wir das gelernte in Praxis umsetzen.
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Föttinger 06.02.2012
19. 01. 2012 Monatsübung Jänner  
Mannschaft: 13 Kameraden
Fahrzeuge: LFB-A1, TLF-A 2000
Annahme: Übungsleiter: Hacker Tim
Bei der Monatsübung vom Jänner, wurden die Geräte vom TLF und LFB in Betrieb genommen und durchgegangen auf was man mit dem jeweiligen Gerät besonders achten muss.

Weiters wurde für die Technische Hilfeleistung welche im Frühling gemacht wird geübt.
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Nöhammer 24.01.2012
31. 10. 2011 Übung mit BTF Steyrermühl im Kraftwerk Siebenbrunn  
Mannschaft: 22 Kameraden
Fahrzeuge: LFB-A1, TLF-A 2000, LAST
Annahme: Brand Kraftwerk Siebenbrunn mit vermisster Person
Am Montag den 31.10. sollten wir um 17:00 zu der gemeinsamen Übung mit der BTF Steyrermühl alarmiert werden. Nachdem diese jedoch am späten Nachmittag zu einer Bergung eines LKW Anhängers auf der A1 alarmiert wurden, musste die Übung um eine Stunde verschoben werden.
So wurden einige Reinigungsarbeiten im FF Haus durchgeführt und die 2 Atemschutztrupps, die in Kürze die Leistungsprüfung in Gold ablegen, gesellten sich in den Atemschutzraum um dafür zu lernen.

Um 18:00 wurden wir dann schlussendlich alarmiert. Kurz darauf fuhr Tank und Pumpe Windern zum Übungsobjekt aus. Dort angekommen, musste das erste Nadelöhr genommen werden, da mit den Fahrzeugen rückwärts in eine enge Gasse geschoben werden musste, da man ansonsten nicht zum Kraftwerk runterfahren kann!
ULF Steyrermühl war schon vor Ort und führte den ersten Löschangriff durch (diese wurden mittels "Melderalarm" alarmiert).
Unsere Aufgabe bestand darin, dass Pumpe und Tank in der Traun ansaugen und das Kraftwerk von aussen zu schützen. Des Weiteren musste eine Zubringerleitung zu Tank 2 und Hub Steyrermühl gelegt werden. Diese standen auf der Zufahrtstrasse über dem Kraftwerk. Von beiden Feuerwehren mussten die Atemschutztrupps nach einer vermissten Person suchen, bzw. einen umfassenden Innenangriff durchführen.
Nach ca. 45min wurde "Brand aus" gegeben.
Vor Ort wurde noch eine Übungsbesprechung durchgeführt und wer wollte konnte das Kraftwerk besichtigen.
Im Anschluss wurden wir zu einer Jause in das FF Haus Steyrermühl eingeladen.
Wir danken für die Einladung und hoffen weiterhin auf gute Zusammenarbeit.
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Hochleitner 07.11.2011
28. 10. 2011 Großübung Sicking  
Mannschaft: 21 Kameraden
Fahrzeuge: LFB-A1, TLF-A 2000, LAST
Annahme: Zimmerbrand mit vermissten Kindern
Am Freitag wurde zusammen mit den Feuerwehren Sicking und Desselbrunn die Herbstübung der Gemeinde Desselbrunn in Sicking abgehalten.

Die Übungsannahme war ein Zimmerbrand mit 2 vermissten Kindern.

Als Übungsobjekt wurde ein Neubau auf den „Glanzergründen“ ausgewählt. Zwei Atemschutztrupps rückten zum Innenangriff vor und ein dritter war als Resevertrupp in Bereitschaft.

Um genügend Wasser zum Löschen bzw. Schützen der nicht betroffenen Gebäudeteile zu haben, wurden alle Tankwägen gespeist.
Alle 3 Löschfahrzeuge vorsorgten somit die Tankwägen von jeweils unterschiedlichen Wasserentnahmestellen, die sich in der näheren Umgebung des Übungsobjekts befanden.

Nach ca. 35 Minuten konnte die Übung erfolgreich beendet werden. Ein Resümee aus dieser Übung war, dass im Ernstfall sicherlich genug Wasserreserven vorhanden sind.
Eichmair 24.11.2011
15. 10. 2011 Großübung Rüstorf  
Mannschaft: 10 Kameraden
Fahrzeuge: TLF-A 2000
Annahme: Waldbrand Fa. Rheinmetall
Am Samstag den 15.10 Nachmittag fand auf dem Werksgelände der Firma Rheinmetall in Rüstorf eine groß angelegte Feuerwehrübung statt.
Neben der örtlichen Feuerwehr und zahlreichen Feuerwehren aus dem Abschnitt, war auch die FF Windern mit dem Tankwagen an der Übung beteiligt.

Da die Fa. Rheinmetall am Standort Rüstorf Handgranaten usw. herstellt, bieten die Produktions u. Lagerhallen besonderes Gefahrenpotential.

Die Übungsannahme war ein Waldbrand, wobei die Feuerwehrein ein übergreifen auf die Produktionshallen verhindern mussten.
Eichmair 24.11.2011
06. 10. 2011 Monatsübung OKTOBER  
Mannschaft: 22 Kameraden
Fahrzeuge: LFB-A1, TLF-A 2000, LAST
Annahme: Brand bei Firma Hoffmann im Gewerbegebiet Ehrenfeld
Die Monatsübung im Oktober wurde zusammen mit der FF Ohlsdorf bei der Firma Hoffmann durchgeführt.

Übungsannahme war ein Brand in der Werkstätte und aufgrund der starken Rauchentwicklung konnten 2 Mitarbeiter das Gebäude nicht schnell genug verlassen.

So begab sich je ein Atemschutztrupp von jeder Wehr auf die Suche nach den Vermissten Personen.
In der Zwischenzeit wurde die Wasserversorgung sichergestellt und das restliche Gebäude geschützt.

Nach kurzer Zeit konnten die beiden Mitarbeiter aufgefunden und gerettet werden.

Nach der Übungsbesprechung bedankte sich der Firmenchef Helmut Hoffmann für die Durchführung und teilte uns einige wichtige und interessante Details über seine Firma und über den bald entstehenden Gewebepark Ehrenfeld mit.

Die Einladung zur abschließenden Jause wurde von allen Kameraden gerne angenommen. Herzlichen Dank dafür!
Eichmair 24.11.2011
19. 09. 2011 Atemschutzübung  
Mannschaft: 5 Kameraden
Fahrzeuge: TLF-A 2000
Annahme: Interne Atemschutzübung
Bei der internen Atemschutzübung vom 19.09 wurde als Übungsobjekt der Bauernhof vom Pamminger Johann hergenommen wo verschiedene Szenarien durchgespielt wurden.

Als erstes wurde eine Personenrettung im Heuboden/Rundballenlager vorgenommen wo über die Leiter aufgestiegen werden mußte. Anschließend wurde vom Besitzer das Objekt erklärt wo sich welche Gefahren befinden bzw. wie das Gebäude aufgeteilt ist.
Nach den interessanten Erläuterungen wurde eine Personenbergung aus einem Futtersilo vorgenommen. Besondere Schwierigkeit war die sehr enge Einstiegsluke. Zu Gunsten des Atemschutztrupps mußte das Gerät nicht abgenommen werden. Im Anschluß wurde die verletzte Person mittels Schaufeltrage geborgen.
Am Schluß der Übung wurden dann noch über die Gefahren von Düngemittel, die Funktionsweise der Hackschnitzelheizung und die Lagerung von Lacke/Gefahrenstoffe diskutiert.
Nöhammer 07.10.2011
01. 09. 2011 Monatsübung SEPTEMBER  
Mannschaft: 21 Kameraden
Fahrzeuge: LFB-A1, TLF-A 2000, LAST
Annahme: Verschüttete Person in Schottergrube
In der Septemberübung wurden wir mit einem „etwas anderen“ Thema konfrontiert.

Wir wurden zu einer Suchaktion in der Schottergrube Viecht gerufen. Am Übungsort angekommen, mussten wir 4 Kinder suchen und retten, die beim Spielen im Sand verschüttet worden sind.
Bereits nach kurzer Zeit konnten die Opfer lokalisiert werden und es wurde zu graben begonnen.
Nach wenigen Minuten konnten schließlich alle 4 Buben aus den Sandmassen befreit werden.

Weiters wurde noch eine sich in der Schottergrube befindliche Wasserentnahmestelle besichtigt. Es wurde gemeinsam überlegt und diskutiert wie und wo man diese im Ernstfall nützen kann.

Detail am Rande:

In Prambachkirchen (Bezirk Eferding) geschah ca. 2 Wochen nach unserer Übung genau ein solcher Unfall. Es wurden 3 Kinder verschüttet – wobei einer bewusstlos im Sand von einem Ersthelfer aufgefunden wurde. Gott sei Dank ging dieser Vorfall glücklich aus.

Link dazu:

http://kurier.at/nachrichten/oberoesterreich/4152995.php
Eichmair 03.10.2011
07. 07. 2011 Monatsübung JULI  
Mannschaft: 15 Kameraden
Fahrzeuge: LFB-A1, TLF-A 2000, LAST
Annahme: Getreidebodenbrand mit vermisster Person und Gefahrenstoffen
In der Juniübung wurde wieder einmal ein Löschangriff geübt. Es wurde angenommen, dass eine elektrische Anlage auf einem Getreideboden einen Brand auslöste und auf den Dachstuhl übergriff. Ein alter, verwirrter Mann sowie 3 Behälter mit Gefahrenstoffen waren ebenfalls noch aus dem Übungsobjekt zu retten.

Bereits kurz nach telefonischer Alarmierung trafen das Tanklöschfahrzeug (TLF) und das Löschfahrzeug (LF-B) beim Übungsort ein.

Während der Atemschutztrupp (ASTR) sofort auf die Suche nach der vermissten Person begab, begann ein zweiter Trupp sofort mit dem Löschangriff mit dem im TLF befindlichen Hochdruckrohr.

Das LF-B fuhr gleich zu einer Wasserentnahmestelle in der Nähe des Brandobjekts und legte eine Leitung zum TLF. Mit dieser Schlauchleitung wurde der Tankwagen gespeist, sowie ein weiterer Löschangriff aufgebaut.

Der ASTR konnte nach ca. 20 Minuten die vermisste Person bergen, sowie die Gefahrenstoffe lokalisieren, identifizieren und vor den Flammen retten.

Nach einer Besprechung vor Ort konnte die Übung erfolgreich geschlossen werden.

Fotos folgen!
Eichmair 14.08.2011
09. 06. 2011 Monatsübung JUNI  
Mannschaft: 19 Kameraden
Fahrzeuge:
Annahme: Verkehrsunfall mit 7 verletzten Personen
In der Juniübung wurde ein äußerst spektakulärer Verkehrsunfall nachgestellt.
Ein Paragleiter stürzte auf einen fahrenden LKW. Durch diesen Schreck übersah der LKW Lenker zwei Burschen, die mit ihrem Fahrrad unterwegs waren und begrub die beiden unter sich. In weitere Folge fuhr dann auch noch ein Kleinbus auf den Lastwagen auf.

Nach dem Eintreffen der Feuerwehr wurde zuerst die Lage erkundet und es wurde ein wahres Horrorszenario festgestellt!

Es wurde sofort begonnen die beiden Schwerverletzten unter dem LKW mit allen Mittel die die Feuerwehr zur Verfügung hat zu versorgen. Der zweite TLF Trupp bekämpfte mit Feuerlöschern und Hochdruck den Entstehungsbrand im Kleinbus und rettete den bewusstlosen Lenker und Beifahrer.
Der erste LF-B - Trupp sicherte den am Lastwagen hängenden Paragleiter und seilten ihn später ab. Der zweite Trupp versorgte inzwischen die beiden Verletzten LKW Insassen. Da jede dieser Rettungsaktionen sofort geschehen musste war die Übung bereits nach ca. 45 min. wieder beendet.

Resümee:
Sollte ein solch schrecklicher Unfall auch im Ernstfall geschehen, kann man nur hoffen, dass die Kollegen vom Roten Kreuz so schnell wie möglich und in großer Anzahl eintreffen.

Ein Unfall im solchem Ausmaß wird auch im Rettungswesen als Großschadenfall kategorisiert!

Mit den der Feuerwehr zur Verfügung stehenden Mitteln stießen wir sehr schnell an unsere Grenzen.
Die große Schwierigkeit lag darin, die Arbeiten bzw. Maßnahmen (der Wichtigkeit nach) zu erkennen und dementsprechend einzuteilen.

Wir bedanken uns bei Franz Floss und Raab Christian für die Vorbereitung dieser Übung und hoffen, dass wir nie vor solch einem tragischen Ereignis stehen müssen!
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Hochleitner 19.06.2011
23. 05. 2011 Abschnittsatemschutzübung in Rüstorf  
Mannschaft: 6 Kameraden
Fahrzeuge: TLF-A 2000
Annahme: Abschnittsatemschutzübung in Rüstorf
Am Freitag den 20.5. traten 2 Trupps bei der Abschnittsatemschutzübung in Rüstorf an. Wiederum mussten einige Aufgaben gelöst werden.
Bevor der Parkour absolviert werden konnte, wurden die Trupps von einem Arzt untersucht!
Erst mit positiver Untersuchung, durfte das Gerät angelegt werden.
Von 2 Kameraden wurde laut Brandschutzplan die Aufgabe bzw. der Angriffweg erklärt. Die erste Aufgabe bestand darin, eine Person im Aufenthaltsraum zu suchen und diese ins Frei zu bringen und in stabile Seitenlagerung abzulegen.
Jetzt ging es weiter zur Station 2, wo man in einem verrauchten Kellerabteil ein mit warmer Flüssigkeit gefüllter Kansiter mittels Wärmebildkamera zu suchen ist und diesen ins Freie zu bringen. Nachdem diese Aufgabe auch gelöst wurde, mussten die Trupps zum Abschluss je 2 gefüllte Kanister (je 20 kg) ca. 50m weit tragen.
Zum Abschluss wurde wieder der Blutdruck gemessen.
Im Anschluss wurde das Gerät verstaut und einige gemütliche Stunden bei der FF Rüstorf verbracht.
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Eichmair 23.05.2011
11. 05. 2011 Großübung der FF Aurachkirchen bei Autohaus Esthofer in Pinsdorf  
Mannschaft: 9 Kameraden
Fahrzeuge: TLF-A 2000
Annahme: Brand im Autohaus Esthofer Pinsdorf mit vermissten Personen. (Alarmstufe 3)
Am 11. Mai fand ein großangelegte Übung (Alarmstufe 3) der Gde. Ohlsdorf statt. Austragende Feuerwehr war die FF Aurachkirchen. Durch den neuen Alarmplan wurden auch wir zu dieser eingeladen.
Übungsbeginn war um 19:30, wo die Feuerwehren zum Übungsobjekt Autohaus Esthofer in Pinsdorf alamiert wurden. Zu erwähnen ist, daß dieses noch in der Gde. Ohlsdorf steht, die Gemeindegrenze zu Pinsdorf verläuft genau neben dem Betrieb.
Am Übungsobjekt eingetroffen, wurden wir zum Wassertransport eingeteilt. So entluden wir das Wasser bei einem Wasserbehälter und fuhren zum nächsten Verteiler in der Ortschaft Pinsdorf. mitunter waren auch die TLF BTF Hatschek, Aurachkirchen zum Pendelverkehr eingeteilt.
Am Übungsobjekt selbst wurde ein umfassender Löschangriff aller umliegenden Feuerwehren gestartet, mitunter auch mit der Hebebühne der BTF Steyrermühl.
Nachdem die Atemschutztrupps alle verletzten Personen geboregn hat, wurde die Übung beendet und nach den Aufräumarbeiten die Übungsbesprechung durchgeführt.
Hr. Gustav Esthofer war beeintrugt und sieht die "Blaulichtorganisation" als wichtigen Teil der Gesellschaft.
Im Anschluß wurden alle KAmeraden noch auf Speis und Trank eingeladen.
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Eichmair 07.06.2011
06. 05. 2011 Verkehrsunfall mit gepfählter Person und Radfahrer  
Mannschaft: 18 Kameraden
Fahrzeuge: LFB-A1, TLF-A 2000
Annahme: Ein vorausfahrenden LKW rutschte bei der Ortseinfahrt Windern ein Rohr, dieses rutschte dem nachkommenden Lenker durch die Windschutzscheibe und pfählte den Lenker im Bauchbereich. Im Zuge dessen kam dieser ins Schleudern, übe
Übungsleiter: Eichmair Jürgen
Nachdem die Unfallstatisten ihre Plätze eingenommen hatten, wurde das Rote Kreuz und kurz darauf die Feuerwehr zu der Übungsannahme alarmiert.
Sofort wurde durch das Rote Kreuz die Erstversorgung des Verletzten vorgenommen und mit dem Einsatzleiter der FF die bevorstehende Bergung besprochen.
Szenario war für die Einsatzkräfte im Grenzbereich:
Nachdem der Brandschutz aufgebaut, und das Bergegerät in Stellung gebracht wurde, fiel einem Kameraden auf, das unter dem Auto ein Fahrrad hervorschaute. Kurzerhand sah er hinter die Böschung und fand den verletzten Radfahrer. Sofort wurde auch die Erstversorgung des Radfahrers durchgeführt und zwischenzeitlich auch mit der Bergung des gepfählten Opfers begonnen.
Die Windschutzscheibe wurde heruntergenommen und das Dach mittels Hydraulischen Schere abgenommen. Des weiteren bestand die Schwierigkeit dass das verunfallte Auto auf einer Böschung stand, daher musste das Opfer gegen das wegkippen gesichert werden.
Jetzt wurde sichtbar das die Eisenstange aus dem Körper wieder ausgedrungen ist und die Bodenplatte des Fahrzeuge durchschlagen hat.
Die nächste Herausforderung bestand darin wie die Eisenstange gekürzt wird. Es wurden die Mittel die zur Verfügung standen besprochen und so wurde auf den Fuchsschwanz entschieden.
Nachdem die Eisenstange mit dem Verletzten fixiert wurde, konnten die Schnitte durchgeführt werden. Da die Fahrertür noch nicht weg war, sie diente als abstützung des Verletzten, wurde diese noch kurzerhand mittels Spreizer entfernt. Jetzt war der Verletzte so weit frei, das dieser von der gesamten Mannschaft aus dem Fahrzeug herausgehoben und auf die Bahre gelegt werden konnte.
Zum Abschluß wurden Gerätschaften verstaut, die Unfallstelle gesäubert und in das FF Haus eingerückt..
Die Dauer, bis der Verletzte aus dem Fahrzeug befreit war, nahm eine ganze Stunde in Anspruch, wobei die größte Anstrengung dem Unfallopfer zuzuschreiben ist.
Eichmair 07.05.2011
08. 04. 2011 Großübung VU mit voll besetzten Reisebus  
Mannschaft: 70 Kameraden
Fahrzeuge: KdoF, LFB-A1, TLF-A 2000, LAST
Annahme: Bei der Großübung der Gemeinde Desselbrunn die heuer von der FF Windern vorbereitet u. ausgerichtet wurde, musste folgendes Einsatzszenario bewältigt werden:
Ein Reisebus fuhr gegen einen PKW, dadurch fing der PKW Feuer, das in weitere Folge auf die angrenzende Garage übergriff. Da sich im Bus 23 Verletzte Personen befanden, wurde Alarmstufe 1 u. Katastrophenalarm des Rotenkreuzes ausgelöst.
Tank Windern, Sicking u. Desselbrunn, hatten in erster Linie die Aufgabe, die verletzten Personen mit schwerem Atemschutz aus dem stark verrauchten Reisebus zu retten.

Gleichzeit musste der PKW u. Garagenbrand gelöscht werden.

Die besondere Herausforderung bei dieser Übung war, die vielen Verletzten so schnell als möglich aus dem Gefahrenbereich zu bringen. Diese wurden dann von zwei Teams der Rettung Attnang Puchheim übernommen u. auf einen speziell dafür eingerichteten Triage-Platz gebracht. Dort fand die Erstversorgung der teils schwerverletzten Personen statt.
Weites musste das Kriseninterventionsteam des Bezirksfeuerwehrkommandos angefordert werden, das die Betreuung der Leichtverletzten u. Angehörigen übernommen hat.

Auf Grund des doch sehr anstrengenden Atemschutzeinsatzes, musste der Atemschutzanhänger FF Schwanenstadt alarmiert werden, um die Befüllung der Atemschutzflaschen vorzunehmen.

Pumpe Desselbrunn, Windern u. Sicking haben eine 650m Lange Relaisleitung von der Traun zur Wasserversorung aufgebaut.

Nach ca. 40min waren alle Personen aus dem Reisebus geborgen u. versorgt, 15min später konnte der Einsatzleiter den Befehl „Brand aus“ erteilen.

Bei der anschließenden Übungsbesprechung waren ca. 80 Übungsteilnehmer anwesend, die von unserer Frau Bürgermeisterin Ulrike Hille für den außerordentlichen Einsatz großes Lob bekamen.

Auch seitens der FF Windern möchte wir uns noch mal bei allen Beteiligten recht herzlich bedanken.
Föttinger 08.04.2011
23. 03. 2011 Verkehrsunfall mit KFZ Brand  
Mannschaft: 9 Kameraden
Fahrzeuge: TLF-A 2000
Annahme: Verkehrsunfall mit Entstehungsbrand bis zum Vollbrand!
Übungsleiter: Eichmair Jürgen
Heute wurde mit einem Lösschtrupp der FF Windern und dem Roten Kreuz Attnang Puchheim für die bevorstehende Berge- und Löschvorführung bei der Fa. HBS Brandschutz in Regau, ein KFZ Brand im Betriebsbaugebiet in Windern simuliert.
Ziel dieser Übung war, eine Person zu bergen, während ein Entstehungsbrand im Motorraum entsteht.
Des weiteren wollte man in Erfahrung bringen, wie lange es dauert, daß vom Entstehungsbrand bis zum Vollbrand am Fahrzeug dauert.
Des weiteren wurden die Arbeitsschritte festgelegt, um einen genauen Zeitplan für die Vorführung zu haben, um die Zuschauer nicht zu langweilen.

Nachdem die Übung vorbei war wurden folgende Schritte mit dem Geschäftsführer der Fa. HBS Brandschutz, Hrn. Haas Stefan festgelegt.

· Ein Entstehungsbrand im Motorraum wird von Passanten gelöscht,
· Währenddessen trifft Rettung und Feuerwehr ein,
· Person wird mittels hydraulischen Bergegerät aus dem Unfallwagen befreit,
· um den Vollbrand zu simulieren, wird mit Brandbeschleuniger nachgeholfen,
· dieser wird Mittels Schaumschnellangriff gelöscht.

Im Großen und Ganzen wird den Zuschauern damit bildlich dargestellt, das bei einem Unfall Minuten wenn nicht Sekunden zwischen Leben und Tot entscheiden!

Nach der erfolgreichen Übung wurden alle Beteiligten zu einem kleinen Imbiss ins Restaurant "Charls and Franks" bei der Fa. Peneder in Atzbach eingeladen.
Zu dieser Übung sind keine Bilder verfügbar.
Eichmair 13.04.2011
03. 03. 2011 Monatsübung März  
Mannschaft: 15 Kameraden
Fahrzeuge: KdoF, LFB-A1, TLF-A 2000
Annahme: Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person mit gefährliche Stoffe.
Übungsleiter: Föttinger Christoph:
Um 20:00 Uhr wurde dazu die Feuerwehr Windern telefonisch über einen Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person alarmiert.

Nach Eintreffen am Einsatzort erkundete Einsatzleiter HBI Fritz Nöhammer die Schadenslage. Ein Pkw fuhr auf einen Traktor mit Lade auf. Der Lenker des Pkw wurde darauf in seinen Fahrzeug eingeklemmt und war bewusstlos. Am Traktor entdeckte der Einsatzleiter Gefäße mit Warnpiktogrammen, welche auf Gefährliche Stoffe hinwiesen.

Da es sich Anfangs um einen unbekannten Stoff handelte, wurde großflächig die Einsatzzone abgesperrt und ein Erkundungstrupp mit schwerem Atemschutz beordert. Der Stoff konnte nach kurzer Zeit ermittelt werden. Es handelte sich um relativ harmlose Planzenschutzmittel. Die Kanister wurden daher vom Atemschutztrupp entfernt!

Nach dem die Schutzzone aufgelöst wurde, begann man mit den Sicherungs- und Rettungsmaßnahmen der eingeklemmten Person. Die Traktorlade wurde mit dem Rettungszylinder angehoben und die eingeklemmte Person mit Spreizer u. Schere befreit. Diese konnte anschließend dem Rettungsdienst übergeben.

Nach den Aufräum- und Reinigungsarbeiten wurde eine Übungsnachbesprechung durchgeführt und im Anschluss konnte die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Eichmair 13.04.2011